Weinbestellung

AKTUELLES

WIR INFORMIEREN SIE!

ECOVIN Leitfaden – Klimaschutz

Unser Ziel ist die konsequente Reduktion des Energieverbrauchs und der Emission klimaschädlicher Treibhausgase über die gesamte Produktionskette hinweg.

Treibhausbilanz einer Flasche Wein

Wenn wir die Treibhausbilanz einer Flasche Wein auf drei Unterpunkte runterbrechen, teilen sich die Prozente wie folgt auf:

Weinberg 19%, Weinkeller 24%, Verpackung 57%

Der Weinbergprozentsatz

Der Weinbergprozentsatz beinhaltet beispielsweise Diesel, Unterstützungsmaterial und die Anfahrt der Mitarbeiter im Bereich der Außenwirtschaft.

Weinkellerprozente

In den Weinkellerprozenten werden Wärme, Elektrizität, Unternehmensfuhrpark, Anfahrt der Mitarbeiter in den Keller und die Reinigungsmittel aufgeführt.

Verpackung

Der größte Prozentsatz in der Treibhausbilanz einer Flasche Wein, ist die Verpackung. Hier steht die Glasflasche mit 47% von 57% weit vor dem Verschluss, der Kartonage und dem Etikett. 

Der gesamte 9-stufige Leitfaden von ECOVIN baut aufeinander auf und nur in einer Einheit betrachtet, kann das System von einem verantwortungsvollen ökologischen Weinbau funktionieren.

Wasser

Wasser wird beispielsweise in Böden, welche eine hohe Biodiversität aufweisen, besser gespeichert und Erosion so verhindert. So treffen beim heutigen Thema die Biodiversität und der Klimaschutz wieder aufeinander und ergänzen sich gegenseitig.

Für uns als ECOVIN zertifizierten Betrieb ist es ein wichtiges Bestreben die gesamte Produktionskette regelmäßig zu reflektieren und konsequent die Reduktion des Energieverbrauchs zu verfolgen, um zukunftsorientiert zu arbeiten.

Unser Thema nächste Woche: Gentechnikfreiheit

Ecovin Leitfaden – Ressourcenschutz

Der ECOVIN Leitfaden sieht vor, dass zertifizierte Betriebe ausschließlich ohne Kunstdünger und ohne naturfremde chemisch-synthetische Substanzen arbeiten dürfen, um somit Wasser und Böden zu schonen. 

Kompostdüngung

Wir mit unserem Weingut Klenert bevorzugen die Kompostdüngung und die Verwendung von Vinasse, einem Abfallprodukt der Zuckerrüben Verarbeitung zur Düngung. Unser Ziel ist das Bodenleben zu füttern, welches wiederum unsere Reben mit Nährstoffen versorgt, statt künstlich die Pflanzen zu ernähren.

Vorteile sind: die Versorgung der Mikroorganismen im Boden, sowie die Pflanzen mit Aminosäuren und wichtigen Nährstoffe wie Kalium. Durch die Verwendung von Kompost werden viele Mikroorganismen im Kompost mit in die Rebanlagen gebracht, die die Bodenbelebung steigern. Durch die beiden genannten Varianten und der Belebung durch Mikroorganismen wird die Auswaschung von Nährstoffen in tiefere Schichten verhindert, sowie die gezielte, bedarfsgerechte Nährstoffaufnahme durch die Pflanzen ermöglicht.

Weinabfüllung und Verpackung

Nicht nur beim Düngen, sondern auch bei der Weinabfüllung und Verpackung ist es das Ziel den Ressourcenverbrauch zu minimieren. Wir nutzen beispielsweise leichte Flaschen welche weniger als 450g wiegen (auf dem Lieferschein stehen bei Weißwein 415g) und verwenden Kartonagen die wir zurückgebracht bekommen wieder. 

Welche Maßnahmen führen wir im Weinberg bezüglich dem Ressourcenschutz durch? 

Wassersparen

Durch eine wasserschonende Bodenbearbeitung kommen wir in den bestehenden Anlagen bisher um eine Bewässerung herum. In Junganlagen verwenden wir Wasser aus öffentlichen Wasserstellen, die aus Quellen vor Ort gespeist werden.

Papierverbrauch

Auch beim Papierverbrauch im Büro sind wir nachhaltig ausgerichtet und bedrucken Papier beidseitig. Zudem stellen wir mit unserem Weingut Klenert ab dem 01.07.2022 auf einen digitalen Rechnungsversand um. Kunden können somit selbst entscheiden, ob sie den Ausdruck benötigen oder ihn zum Wohl der Umwelt nur noch digital abspeichern.  Eine weitere Erneuerung ab Juli wird das Handling mit unsren Lieferscheinen sein, diese werden wir dann präferiert per Mail senden, umso der Papierverschwendung gezielt entgegenzuwirken.  

Wir richten unseren Weinbau bewusst auf ein ressourcenschonendes und bedachtes Arbeiten aus, denn wir möchten mit unserem Weingut Klenert nicht nur einer Richtlinie folgen, sondern vielmehr ein Beispiel für zukunftsorientierte ökologische Denkweise und konkrete Umsetzung sein. 

Jeder kann sich beteiligen, wenn es darum geht Ressourcen zu schützen.

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